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Alex Froitzheim

Alex Froitzheim

 

Zuhause in der deutschen Irish-Folk Szene. Spielt Uilleann Pipes (irischen Dudelsack), Tin Whistles, Saxophon und Klavier, unterrichtet und leitet Workshops. Mitglied in Bands wie dem Reel Bach Consort oder im Duo mit Nicolas Büscher, außerdem als Gastmusiker u.a. bei Larún und Pete Coutts & Northern Sky. Konzerte in den Bereichen Folk, Jazz, Pop, Rock und Klassik.

4 Fragen an Alex Froitzheim

Was bewegt Dich in Bezug auf Deine eigene künstlerische Arbeit?

Ich mag an Musik, dass völlig klar ist, dass man damit nie „fertig“ wird, dass man immer neue Aspekte oder die gleichen Aspekte aus immer neuen Perspektiven betrachten kann. Das macht für mich das Konkrete in gewisser Weise gleichgültig und gibt der Beschäftigung an sich Wert.

Was möchtest Du – in bezug auf die künstlerische Vermittlung – bewegen?

Ich finde es wichtig, Begeisterung und die Mittel zur selbstständigen Erforschung von Musik zu vermitteln. Was man damit tut, sei jedem und jeder selbst überlassen – Geschmäcker sind unterschiedlich und Eindrücke subjektiv. Ich hoffe zu erreichen, dass Menschen sich auf solche Arten mit der Materie auseinandersetzen und darüber nachdenken, die ihnen vielleicht vorher noch nicht klar waren.

Wie bist Du "in der Welt" zuhause?

Neben der Musik studiere ich Computerlinguistik. Beides zusammen gibt mir die Möglichkeit, jeden Tag spannende neue Dinge zu lernen. Ich übe und spiele viel und gerne Musik. Ich programmiere gern und investiere unnötig viel Zeit, um Probleme zu automatisieren, die ich in einem Bruchteil der Zeit von Hand hätte erledigen können. Außerdem koche ich gern unnötig aufwändig und gehe klettern.

Wie begegnest Du Deinen Teilnehmenden? Wie "unterrichtest" Du?

Normalerweise hangeln wir uns in meinen Kursen an einem konkreten Stück (das beispielsweise arrangiert werden soll) entlang. Das sorgt dafür, dass gerade die wirklich bestehenden Probleme und Fragen auftauchen. Ich beschäftige mich gerne sehr detailliert mit diesen Fragen und versuche, so gut ich kann, allen Teilnehmer:innen so viel wie möglich die für sie nützliche Information mitzugeben. Natürlich soll aber auch der Spaß beim gemeinsamen Spielen nicht fehlen!