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Niklas Tischer

Niklas Tischer

 

Niklas Tischer ist Mitte der Neunziger in Düsseldorf geboren und in den Niederlanden aufgewachsen. 

Die benötigte Bilingualität hat ihn zwar die ersten Jahre seines Lebens stumm zurückgelassen, doch die scheinbar verloren geglaubten Wörter hat er inzwischen längst wieder eingeholt.

Früh verliebt er sich in den Rap, der schroff und unverhohlen aus den Boxen der vorbeirauschenden Autos schepperte, während er mit seinem Fahrrad zur Schule fährt.  Mit 12 schreibt er seinen ersten eigenen Rap. Fantasievoll, inhaltlich weit von der Realität entfernt. Das ist heute anders.

2013 beginnt er das Studium der Eurythmie an der Alanus Hochschule in Alfter, ist begeistert von der Kombination aus Musik, Sprache und Bewegung. Parallel dazu vertieft er sich weiter in das Rappen, auch die Musikproduktion kommt jetzt hinzu, nach Abschluss seines Eurythmiestudiums belegt er einen mehrmonatigen Kurs für Produktion um dies noch weiter zu lernen.

Seither ist Niklas unter seinem Künstlernamen muk in vielen Studios, Proberäumen und auf Bühnen unterwegs gewesen, verbreitet seinen Sound und setzt sich nach Shows so schnell es geht wieder an den Rechner um Musik zu machen. 

4 Fragen an Niklas Tischer

 WAS BEWEGT DICH IN BEZUG AUF DEINE EIGENE KÜNSTLERISCHE ARBEIT? 

Ich versuche eigentlich immer, meinem musikalischen Ideal nachzukommen, und merke im Nachhinein, wie ich mir mein eigenes daraus geschaffen habe. Ich möchte meine Inneren Bewegungen ins Außen bringen, durch Sprache, und durch Musik, in meinem Genre.
Das Moment des Flows zu erleben, sei es auf einer Bühne vor Menschen oder in einem dunklen Studio alleine, ist das was mich immer wieder fasziniert und weiter antreibt.

WAS MÖCHTEST DU BEWEGEN? IN BEZUG AUF DIE KÜNSTLERISCHE VERMITTLUNG. 

Ich möchte allen Menschen die Möglichkeit geben, das zu Verstehen was ich lange selbst gesucht habe: Wie einfach es eigentlich ist, Musik zu machen, Texte zu schreiben und vorzutragen. Man kein riesiges technisches oder musiktheoretisches Wissen braucht um anzufangen.
Erstmal machen, dann überlegen.

WIE BIST DU „IN DER WELT“ ZU HAUSE?  

 Meist mit Kopfhörern, Drums auf den Ohren und den Blick in die Welt gerichtet.
Immer auf der Suche nach Soundinspirationen, nach Klängen die ich noch nicht kenne.
Ich erlebe die Welt und die Menschen darin hauptsächlich über ihre Phonetik.

WIE BEGEGNEST DU DEINEN TEILNEHMENDEN?  WIE „UNTERRICHTEST“ DU? 

Ich möchte herausfinden was die Leute lernen wollen, und dann schauen, wie ich es ihnen beibringen kann. Ich bemühe mich jedem einzelnen das mitgeben zu können, was die Person auf ihrem weiteren künstlerischen Weg gebrauchen kann.
Ich möchte begeistern, und möchte Menschen in ihr eigenes Können begleiten.